Bei der Zeche Nachtigall und der Ziegelei Dünkelberg handelt es sich um zwei Ausflugsziele an einer Stelle die heute unter Industriemuseum Zeche Nachtigall zusammengefasst. Zunächst etwas Historisches. Die Zeche Nachtigall wurde bereits 1714 benutzt für den Kohleabbau im Muttental und dort im Hettberg. Bis 1892 wurde dann dort Kohle abgebaut, anschließend wurde das Gelände verschieden vermietet, bis 1962 an die Ziegelei Dünkelberg. Es folgten danach weitere Firmen wie Schrotthändler etc. Nach der Übernahme durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe wurde das Gelände und die Gebäude restauriert und 2003 dann ein Museum eröffnet. Weiteres zur Geschichte findet Ihr unter folgenden Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Nachtigallde.wikipedia.org/wiki/Zeche_Nachtigall
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/witten/ort/ (Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen etc.)
Soviel zu der Historie, mehr zu erwähnen wäre nur eine Abschrift der besagten Seiten, das muß ja nicht sein
Wir haben die Zeche Nachtigall und die Ziegelei Dünkelberg im Rahmen eines Oldtimertreffens besucht und fanden es wirklich sehr interessant, mal abgesehen davon das das Gelände eine tolle Kulisse für ein Oldtimertreffen bietet.
Zunächst etwas zur Zeche. Man bekommt einen tollen Eindruck über das harte Leben der Bergleute damals. So werden Geräte, Bilder und Werkzeuge gezeigt. Hier ein paar Bilder:
Ein besonderes Highlight beim Besuch der ehemaligen Zeche war für uns aber der Besuch eines Stollens, dem sogenannten Nachtigallstollen. Anderes als bei manchen Bergwerken wo man mit einem Fahrstuhl in die Tiefe fahren muß ist das hier aber so das man ebenerdig in den Schacht gehen kann. Man kann den Stollen im Rahmen einer Führung von April bis Oktober besuchen, der Eintritt kostet für Erwachsene 2 Euro zuzüglich zum eigentlichen Eintrittspreis des Museums. Die 2 Euro lohnen sich aber wirklich, da man ca. 1 Stunde tolle Geschichten zu hören bekommt, den 130 Meter langen Hauptweg plus Nebenwege zu Gesicht bekommt und obendrein im Sommer eine gute Abkühlung genießen kann - denn im Stollen sind nur ca. 8 - 12 Grad - also eventuell einen Pullover oder Jacke anziehen. Etwas was wir besonders interessant fanden wollen wir Euch nicht vorenthalten. Und zwar wurde bei der Führung auch mal absichtlich das Licht ausgemacht - ein tolles Gefühl ! Was dann aber erzählt wird ist die Tatsache das die Bergleute damals häufig stundenlang ohne Licht mit Spitzhacken etc. gearbeitet haben. Der Grund dafür war das die Bergleute das Öl für die Lampen selbst bezahlen mußten, das Geld wurde Ihnen vom Lohn abgezogen !
Der Weg in den Stollen ist nur betretbar mit Helmen, sieht dann auch ganz witzig aus:
Im Stollen selbst ist es dann doch sehr feucht und auch sehr eng, teilweise kann man auch nur geduckt weitergehen wenn man sich den Kopf nicht anhauen möchte
So hell wie auf dem Bild ist es übrigens dort nicht, das macht der Blitz der Kamera, wie es wirklich aussieht zeigen die folgenden zwei kurzen Videos:
Aber auch die erhaltenen Gebäude der Ziegelei und die Maschinen dort sind sehenswert, besonders für Technikfreunde. Siehe Bilder:
Ein kleines Video wie einer der Lagerräume für Ziegel (ein Brennraum heute aussieht):
Ein ganz besonderes Highlight bei dem Besuch ist eine Dampffördermaschine von 1887, eine sogenannte Zwillingsfördermaschine die notwendig wurde da man die Fördertiefe von 150 auf 400 Meter erhöhen wollte. Hier ein paar Bilder:
Zum Abschluss noch ein paar kurze Bilder vom Zechengelände selbst und dem angesprochenen tollen Rahmen für das Oldtimertreffen:
Und für die Oldtimerfans, die Autos des Treffens als Video:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Nachtigallde.wikipedia.org/wiki/Zeche_Nachtigall
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/witten/ort/ (Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen etc.)
Soviel zu der Historie, mehr zu erwähnen wäre nur eine Abschrift der besagten Seiten, das muß ja nicht sein
Wir haben die Zeche Nachtigall und die Ziegelei Dünkelberg im Rahmen eines Oldtimertreffens besucht und fanden es wirklich sehr interessant, mal abgesehen davon das das Gelände eine tolle Kulisse für ein Oldtimertreffen bietet.
Zunächst etwas zur Zeche. Man bekommt einen tollen Eindruck über das harte Leben der Bergleute damals. So werden Geräte, Bilder und Werkzeuge gezeigt. Hier ein paar Bilder:
Ein besonderes Highlight beim Besuch der ehemaligen Zeche war für uns aber der Besuch eines Stollens, dem sogenannten Nachtigallstollen. Anderes als bei manchen Bergwerken wo man mit einem Fahrstuhl in die Tiefe fahren muß ist das hier aber so das man ebenerdig in den Schacht gehen kann. Man kann den Stollen im Rahmen einer Führung von April bis Oktober besuchen, der Eintritt kostet für Erwachsene 2 Euro zuzüglich zum eigentlichen Eintrittspreis des Museums. Die 2 Euro lohnen sich aber wirklich, da man ca. 1 Stunde tolle Geschichten zu hören bekommt, den 130 Meter langen Hauptweg plus Nebenwege zu Gesicht bekommt und obendrein im Sommer eine gute Abkühlung genießen kann - denn im Stollen sind nur ca. 8 - 12 Grad - also eventuell einen Pullover oder Jacke anziehen. Etwas was wir besonders interessant fanden wollen wir Euch nicht vorenthalten. Und zwar wurde bei der Führung auch mal absichtlich das Licht ausgemacht - ein tolles Gefühl ! Was dann aber erzählt wird ist die Tatsache das die Bergleute damals häufig stundenlang ohne Licht mit Spitzhacken etc. gearbeitet haben. Der Grund dafür war das die Bergleute das Öl für die Lampen selbst bezahlen mußten, das Geld wurde Ihnen vom Lohn abgezogen !
Der Weg in den Stollen ist nur betretbar mit Helmen, sieht dann auch ganz witzig aus:
Im Stollen selbst ist es dann doch sehr feucht und auch sehr eng, teilweise kann man auch nur geduckt weitergehen wenn man sich den Kopf nicht anhauen möchte
So hell wie auf dem Bild ist es übrigens dort nicht, das macht der Blitz der Kamera, wie es wirklich aussieht zeigen die folgenden zwei kurzen Videos:
Aber auch die erhaltenen Gebäude der Ziegelei und die Maschinen dort sind sehenswert, besonders für Technikfreunde. Siehe Bilder:
Ein kleines Video wie einer der Lagerräume für Ziegel (ein Brennraum heute aussieht):
Ein ganz besonderes Highlight bei dem Besuch ist eine Dampffördermaschine von 1887, eine sogenannte Zwillingsfördermaschine die notwendig wurde da man die Fördertiefe von 150 auf 400 Meter erhöhen wollte. Hier ein paar Bilder:
Zum Abschluss noch ein paar kurze Bilder vom Zechengelände selbst und dem angesprochenen tollen Rahmen für das Oldtimertreffen:
Und für die Oldtimerfans, die Autos des Treffens als Video:
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