Wir waren dieses Jahr im Ende März, Anfang April in Dänemark, genauer gesagt in Binderup Strand (Ausflugtipps für die Region siehe Karte). Dieser Ort liegt nicht so weit hinter der Deutsch-Dänischen Grenze an der Ostsee, was uns aufgrund der daraus für uns resultierenden kurzen Anreise, wichtig war. Da es gerade in Deutschland wieder sehr heiß werden soll wo wir diesen Beitrag schreiben, dachten wir, wir lassen Euch jetzt noch an unseren Eindrücken teilhaben - quasi als Abkühlung. Ihr werdet sicherlich denken Ende März, Anfang April ist Winterurlaub? Tja, das dachten wir als wir gebucht haben auch nicht. Aber dieser März war der kälteste März seit 26 Jahren in Dänemark und auch davor war es sehr kalt, in Deutschland sogar der dunkelste Winter seit ca. 40 Jahren. Das hatte zur Folge, dass die Ostsee teilweise noch zugefroren war. Für viele, so auch uns, die die See nicht vor der Nase haben ein doch eher seltener Anblick.Die teilweise extreme Kälte (-10°C und stürmischer Wind) sowie teilweise 10-15 cm Neuschnee über Nacht führt allerdings dazu, das man halt nicht am Strand Sandburgen bauen kann, sondern sich andere Ziele suchen muss. (Beim Suchen kann man unserer Erfahrung nach sich dann aber sehr gut auf die Räumfahrzeuge verlassen. Sprich der viele Schnee wurde in der Regel sehr schnell entfernt. Nichtdestotrotz muss man natürlich aufpassen. Insbesondere da es aufgrund vieler freier Felder zu massiven Verwehungen kommen kann.) Wir haben es dann so gemacht, das wir uns einerseits natürlich trotzdem die Natur angeschaut haben, andererseits haben wir uns auch ein Schloß besichtigt oder auch ein Eisenbahnmuseum. Wer allerdings im Winter nach Dänemark fährt, sollte beachten, dass viele Museen etc. im Winter nicht geöffnet haben. Also bitte informiert Euch auf den jeweiligen Homepages der Ausflugsziele. Auch ist ein Stadtbummel in dänischen Städten auch mal ganz nett, insbesondere wegen den Geschäften wo man sich wenn es richtig kalt ist auch gut aufwärmen kann um nebenbei dann nach typisch dänischen Dingen zu stöbern. Des Weiteren schauen wir uns auch gerne Kirchen an. Hört sich vielleicht langweilig an, aber in Dänemark haben die meisten Kirchen von 10-16 Uhr wochentags geöffnet und es gibt wirklich sehr viele tolle Kirchen in Dänemark die absolut sehenswert sind. Auch ist es mal ganz nett in einem dänischen Café ein Stück, des in Dänemark meist sehr leckeren Kuchen, zu essen und so doch etwas mehr die Dänen kennenzulernen als wenn man nur an den Strand geht.Da der Winter in Dänemark logischerweise nicht zur Hauptsaison zählt, sind die Unterkünfte relativ günstig und man kann sich dann ohne viel Mehrpreis schon mal ein Haus mit Sauna und Kamin gönnen. Einfach herrlich durchgefroren ins Haus zu kommen und sich dann nach einem aufwärmenden Saunagang vor den Kamin zu setzen. Außerdem sollte man darauf achten, ein Niedrigenergiehaus zu mieten. Denn bei 99% der Häuser muss man neben Wasser auch die Heizkosten extra bezahlen – und das kann bei einem typischen dänischen Holzhaus auch sehr schnell sehr teuer werden.Abschließend können wir sagen, dass es sich unserer Meinung nach auch im Winter lohnt in Dänemark Urlaub zu machen und wir verbleiben mit ein paar Eindrücken als Bild und Video.
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