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bit+byte-domteur
Guest
Am letzten Sonntag lud das Wetter ja zur Ausfahrt ein. Nach einem kurzen Besuch bei Freunden in Bergheim bei Köln sind wir auf dem Rückweg einer aus Neugier einer "Automuseum"-Beschilderung nach Bedburg-Rath gefolgt. Wir dachten an eine Sammlung diverser Autos.
Dort angekommen, stellte sich dann heraus, das es sich um das weltweit einzige Museum von Rosengart-Fahrzeugen handelt.
Wir fanden es schon sehr erstaunlich, das jemand in der Zeit von 1928-1954 in Frankreich über 100.000 Autos bauen ließ und fast unbekannt für die Massen geblieben ist.
Kurze Lebensbeschreibung:
Seine Jugend wurde von Fuhrwerken und dem Beginn des automobilen Zeitalters geprägt. Mit 12 Jahren begann er, als Mechaniker zu arbeiten, und mit 24 Jahren hatte er schon eine mechanische Werkstatt in Belleville und besaß verschiedene Patente (er ahtte auch die erste nichtrostende Schraube erfunden). 1914 bot er unter Anderem Ersatzteile für Eisenbahnen und Fahrräder an, sowie eine Rakete, die es ermöglichte, Artilleriegeschosse in der Luft zur Explosion zu bringen. So wurde die französische Regierung auf ihn aufmerksam und er bekam zwei Fabriken unterstellt, eine in Paris und eine in Saint Brieuc. Damals begann er seine Arbeit mit der Firma von André Citroën, die die Geschosse zur Verfügung stellte. Ende des Ersten Weltkrieges war er ein erfahrener Geschäftsmann geworden, und half sowohl Citroën als auch Peugeot, drohende Konkurse abzuwehren. Der Umgang mit diesen beiden Automobilherstellern brachte Rosengart auf die Idee, selbst über den Automobilbau nachzudenken, nachdem er ja schon Fahrräder herstellte.
1927 kaufte er die ehemalige Bellanger-Fabrik in Neuilly und stellte in Lizenz den britischen Austin Seven als „Rosengart LR2“ her. Zu Beginn der 1930er Jahre stellte auch Fahrzeuge in Lizenz der deutschen Adlerwerke her. 1937 bot er sein elegantes „Supertraction“-Modell an.
Als Rosengart 1936 selbst in finanzielle Schwierigkeiten kam, überführte er seine Firma in die „Société Industrielle de l‘Ouest Parisien“. Während der deutschen Besatzung 1940 bis 1944 wurde seine Fabrik zerstört, aber die Firma überlebte den Zweiten Weltkrieg. Rosengart, der den Krieg in den USA verbracht hatte, kehrte nach Frankreich zurück und versuchte, an den Vorkriegserfolgen anzuknüpfen. Dies gelang ihm jedoch nicht, und 1955 musste er seine Firma schließen.
Er war auch Naiver-Maler.
Hier einige Handy-Bilder aus dem Museum:
Dies sind ausnahmlos Autos von Rosengart, die liebevoll restauriert worden sind. Alle sind fahrfähig.
hier die Homepage des Museums
Wir waren total begeistert, zumal es auch noch sehr informative Einzel- oder Gruppenführungen der Meseumsbetreiber gibt.
Preiswerte Gastromonie wird auch geboten.
Ingo
P.S.: meine erste Hexe habe ich geheiratet!!
Mit einer rot-silbernen LX 125 2T fahre ich die Erste!!
Dort angekommen, stellte sich dann heraus, das es sich um das weltweit einzige Museum von Rosengart-Fahrzeugen handelt.
Wir fanden es schon sehr erstaunlich, das jemand in der Zeit von 1928-1954 in Frankreich über 100.000 Autos bauen ließ und fast unbekannt für die Massen geblieben ist.
Kurze Lebensbeschreibung:
Seine Jugend wurde von Fuhrwerken und dem Beginn des automobilen Zeitalters geprägt. Mit 12 Jahren begann er, als Mechaniker zu arbeiten, und mit 24 Jahren hatte er schon eine mechanische Werkstatt in Belleville und besaß verschiedene Patente (er ahtte auch die erste nichtrostende Schraube erfunden). 1914 bot er unter Anderem Ersatzteile für Eisenbahnen und Fahrräder an, sowie eine Rakete, die es ermöglichte, Artilleriegeschosse in der Luft zur Explosion zu bringen. So wurde die französische Regierung auf ihn aufmerksam und er bekam zwei Fabriken unterstellt, eine in Paris und eine in Saint Brieuc. Damals begann er seine Arbeit mit der Firma von André Citroën, die die Geschosse zur Verfügung stellte. Ende des Ersten Weltkrieges war er ein erfahrener Geschäftsmann geworden, und half sowohl Citroën als auch Peugeot, drohende Konkurse abzuwehren. Der Umgang mit diesen beiden Automobilherstellern brachte Rosengart auf die Idee, selbst über den Automobilbau nachzudenken, nachdem er ja schon Fahrräder herstellte.
1927 kaufte er die ehemalige Bellanger-Fabrik in Neuilly und stellte in Lizenz den britischen Austin Seven als „Rosengart LR2“ her. Zu Beginn der 1930er Jahre stellte auch Fahrzeuge in Lizenz der deutschen Adlerwerke her. 1937 bot er sein elegantes „Supertraction“-Modell an.
Als Rosengart 1936 selbst in finanzielle Schwierigkeiten kam, überführte er seine Firma in die „Société Industrielle de l‘Ouest Parisien“. Während der deutschen Besatzung 1940 bis 1944 wurde seine Fabrik zerstört, aber die Firma überlebte den Zweiten Weltkrieg. Rosengart, der den Krieg in den USA verbracht hatte, kehrte nach Frankreich zurück und versuchte, an den Vorkriegserfolgen anzuknüpfen. Dies gelang ihm jedoch nicht, und 1955 musste er seine Firma schließen.
Er war auch Naiver-Maler.
Hier einige Handy-Bilder aus dem Museum:
Dies sind ausnahmlos Autos von Rosengart, die liebevoll restauriert worden sind. Alle sind fahrfähig.
hier die Homepage des Museums
Wir waren total begeistert, zumal es auch noch sehr informative Einzel- oder Gruppenführungen der Meseumsbetreiber gibt.
Preiswerte Gastromonie wird auch geboten.
Ingo
P.S.: meine erste Hexe habe ich geheiratet!!
Mit einer rot-silbernen LX 125 2T fahre ich die Erste!!