RømøWir möchten Euch hier einmal die dänische Nordseeinsel Römö vorstellen. Diese Insel befindet sich im Süden Dänemarks an der Westküste. Die Insel hat einen Vorteil gegenüber vieler anderer Inseln, sie hat eine Verbindung mit dem Festland und zwar über einen mit dem Auto befahrbaren Damm. Des Weiteren liegt die Insel nicht weit weg von der deutsch-dänischen Grenze was sie aufgrund der Entfernung attraktiv für deutsche Urlauber macht.
Zunächst etwas zur Überfahrt vom Festland Richtung Römö. Der Damm ist 9 km lang und in diesem südlichen Teil von Dänemark machen sie die Gezeiten relativ stark bemerkbar. D.h. man sieht bei den Überfahrten teilweise nur Meer, manchmal aber auch Wattenmeer. Wir fanden das jedes Mal interessant und haben auch manchmal bei den Parkbuchten angehalten insbesondere wegen der vielen Vögel die man beobachten kann.
Wir hatten dabei im Mai besonderes Glück. In Dänemark spricht man von der schwarzen, der weißen und der grauen Sonne. Dabei handelt es sich einmal um Millionen Stare, einmal um Schwäne und einmal um Gänse. Wir haben noch kleine Schwärme von Staren gesehen (dazu später mehr) und auch tausende Gänse. Die Gänse hauptsächlich in der Nähe des Dammes (auf einer Länge von ca. 4 km saßen die Gänse, es sind also wirklich tausende!), deshalb hier die Bilder:
Nachdem man auf der Insel angekommen ist kann man an der ersten Kreuzung in drei Himmelsrichtungen fahren, diesen Punkt wollen wir gerne als weiteren Startpunkt unseres Berichtes nutzen.
Nach rechts fährt man Richtung Norden Richtung dem Ort Juvre und dem militärischen Sperrgebiet der Insel. Denn der nördliche Teil der Insel Römö ist leider Speergebiet. D.h. hier kann man nicht an den Strand der Insel etc. Vom Militär selbst bekommt man da aber erstmal nix mit außer durch einzelne kleine militärische Einrichtungen:
Im Norden der Insel haben wir als einzigste Sehenswürdigkeit die kleinste und älteste Schule Dänemarks besichtigt. Wir müssen allerdings sagen das wir von dieser Sehenswürdigkeit etwas enttäuscht waren weil es Innen wirklich nix zu sehen gab außer einem Stuhl und den Ständer eine Staffelei. Eintritt aber jederzeit und umsonst. Von außen sieht die Schule so aus:
Fährt man an der erwähnten Kreuzung geradeaus Richtung Lakolk erreicht man die touristische Hochburg der Insel. Hier stehen die meisten Ferienhäuser, es gibt eine Einkaufsmeile und wie wir finden einen sehr sehr großen Campingplatz (andere kleine Campingplätzehabe wir auf der Insel auch entdeckt).
Ansonsten kann man auch in Lakolk auf den Strand fahren. Genau, Ihr habt richtig gelesen, man fährt auf und nicht an den Strand. Denn Römö besitzt zwei Autostrände. D.h. man kann mit dem Auto Richtung Strand fahren und dann fährt man noch 1-3 km bis man wirklich am Wasser ist. Mal abgesehen davon, dass das auch Spaß macht sollte man auch bedenken, dass es viele Vorteile haben kann. Beispielsweise wenn man nicht gut laufen kann oder wenn man mit kleinen Kindern unterwegs ist kann es ein großer Vorteil sein wenn man an den Strand fahren kann (neben den Bereichen dann immer autofreie Abschnitte)! Das Ganze sieht dann so aus:
Der Strand in Lakolk selbst hat uns sehr gut gefallen, hier ein paar Eindrücke:
Generell muß man sagen, dass man am Strand von Lakolk besser an das Wasser fahren kann als in Havneby im Süden der Insel, aber dazu später mehr.
Es fehlt also nur noch eine Himmelsrichtung in unserem Bericht und das ist der Süden von Römö. Der Süden ist geprägt durch den Ort Havneby. Hier gibt es im Gegensatz zu Lakolk nicht so viele kleine Ferienhäuser sondern mehr größere Ferienanlagen wo viele Ferienhäuser nebeneinander sind:
Außerdem gibt es in Havneby mehrere Restaurants zum Essen gehen und auch frischen Fisch zu essen, hier unsere Empfehlung am Rande Otto’s und Ani’s Fischrestaurant sowie einen Golfplatz. Zunächst ein paar Bilder von Schiffen die in diesem Hafen liegen:
Des Weiteren wird der Hafen von Havneby von der Syltfähre angefahren. Diese Fähre fährt mehrmals täglich von Havneby nach List auf Sylt und zurück, denn die deutsche Nordseeinsel Sylt liegt direkt neben Römö. Als technikbegeisteter Besucher Römös sicherlich wert mal vorbeizuschauen wenn das Schiff an- oder ablegt:
Ein paar bewegte Bilder:
Von Havneby sind es übrigens nur ca. 2 km bis zum nächsten Autostrand, als Sonderstrand gekennzeichnet. Hier kann man aber nicht so gut bis an das Wasser fahren wie in Lakolk, denn der Weg mit dem Kinderwagen die letzten Meter bis zum Wasser ist für uns hier deutlich beschwerlicher gewesen. Dennoch ist der Strand häufig besucht denn neben dem Autostrand gibt es hier Bereiche zum Strandkiten etc. was viel angenommen wird. Bei gutem Wetter kann man dann von hier auch nach Sylt rüberschauen und auch einen der Leuchttürme fotografieren:
Soviel zu den größten Bereichen der Insel. Generell muß man sagen, dass die Insel geprägt ist durch Heidegebiete und Kiefernwäldern, Landwirtschaft findet nur wenig statt, hier ein paar Bilder zur Anschauung:
Die wichtigste Sehenswürdigkeit auf Römö für uns die Sct. Clemenskirche:
Anfangs erwähnten wir ja bereits die Tierwelt der Insel die recht abwechslungsreich ist. Wir haben Rehe, Möwen, Austernfischer, einen Fuchs, Fischreiher, Strandläufer, Stare, Hasen, Pferde (auf Römö wird viel geritten, für Hunde gibt es extra Hundewälder) sowie Gänse beobachten können, hier ein paar Bilder:
Alles in allem hat die Insel also einiges zu bieten. Durch den anfangs erwähnten Damm hat man natürlich auch die Möglichkeit Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten auf dem Festland zu unternehmen. Wir haben einige Ausflüge im maximalen Umkreis von ca. 1ner Stunde Autofahrt unternommen und können Euch somit hier noch eine Auswahl an schönen Zielen präsentieren (alle unterstrichenen Themen sind bereits vorhanden, alle anderen folgen bald):
Sct. Clemens Kirche auf Römö
Fischereimuseum Esbjerg
Der Mensch am Meer, Esbjerg
Stadtvorstellung Esbjerg
Stadtvorstellung Ribe
Wikingerfest Ribe
Stadtvorstellung Tonder
Christkirche in Tonder
Zeppelin-und Garnisonsmuseum Tonder
Die alte Apotheke in Tonder
Ribe-Classic Oldtimertreffen
Schleusen an der dänischen Westküste
Schloß Gram
Logumkloster
Wie immer kann man auch auf dieses Thema antworten ohne registriert sein zu müssen in unserem Forum. Wir würden uns sehr über Kommentare, Ergänzungen etc. freuen.
Zunächst etwas zur Überfahrt vom Festland Richtung Römö. Der Damm ist 9 km lang und in diesem südlichen Teil von Dänemark machen sie die Gezeiten relativ stark bemerkbar. D.h. man sieht bei den Überfahrten teilweise nur Meer, manchmal aber auch Wattenmeer. Wir fanden das jedes Mal interessant und haben auch manchmal bei den Parkbuchten angehalten insbesondere wegen der vielen Vögel die man beobachten kann.
Wir hatten dabei im Mai besonderes Glück. In Dänemark spricht man von der schwarzen, der weißen und der grauen Sonne. Dabei handelt es sich einmal um Millionen Stare, einmal um Schwäne und einmal um Gänse. Wir haben noch kleine Schwärme von Staren gesehen (dazu später mehr) und auch tausende Gänse. Die Gänse hauptsächlich in der Nähe des Dammes (auf einer Länge von ca. 4 km saßen die Gänse, es sind also wirklich tausende!), deshalb hier die Bilder:
Nachdem man auf der Insel angekommen ist kann man an der ersten Kreuzung in drei Himmelsrichtungen fahren, diesen Punkt wollen wir gerne als weiteren Startpunkt unseres Berichtes nutzen.
Nach rechts fährt man Richtung Norden Richtung dem Ort Juvre und dem militärischen Sperrgebiet der Insel. Denn der nördliche Teil der Insel Römö ist leider Speergebiet. D.h. hier kann man nicht an den Strand der Insel etc. Vom Militär selbst bekommt man da aber erstmal nix mit außer durch einzelne kleine militärische Einrichtungen:
Im Norden der Insel haben wir als einzigste Sehenswürdigkeit die kleinste und älteste Schule Dänemarks besichtigt. Wir müssen allerdings sagen das wir von dieser Sehenswürdigkeit etwas enttäuscht waren weil es Innen wirklich nix zu sehen gab außer einem Stuhl und den Ständer eine Staffelei. Eintritt aber jederzeit und umsonst. Von außen sieht die Schule so aus:
Fährt man an der erwähnten Kreuzung geradeaus Richtung Lakolk erreicht man die touristische Hochburg der Insel. Hier stehen die meisten Ferienhäuser, es gibt eine Einkaufsmeile und wie wir finden einen sehr sehr großen Campingplatz (andere kleine Campingplätzehabe wir auf der Insel auch entdeckt).
Ansonsten kann man auch in Lakolk auf den Strand fahren. Genau, Ihr habt richtig gelesen, man fährt auf und nicht an den Strand. Denn Römö besitzt zwei Autostrände. D.h. man kann mit dem Auto Richtung Strand fahren und dann fährt man noch 1-3 km bis man wirklich am Wasser ist. Mal abgesehen davon, dass das auch Spaß macht sollte man auch bedenken, dass es viele Vorteile haben kann. Beispielsweise wenn man nicht gut laufen kann oder wenn man mit kleinen Kindern unterwegs ist kann es ein großer Vorteil sein wenn man an den Strand fahren kann (neben den Bereichen dann immer autofreie Abschnitte)! Das Ganze sieht dann so aus:
Der Strand in Lakolk selbst hat uns sehr gut gefallen, hier ein paar Eindrücke:
Generell muß man sagen, dass man am Strand von Lakolk besser an das Wasser fahren kann als in Havneby im Süden der Insel, aber dazu später mehr.
Es fehlt also nur noch eine Himmelsrichtung in unserem Bericht und das ist der Süden von Römö. Der Süden ist geprägt durch den Ort Havneby. Hier gibt es im Gegensatz zu Lakolk nicht so viele kleine Ferienhäuser sondern mehr größere Ferienanlagen wo viele Ferienhäuser nebeneinander sind:
Außerdem gibt es in Havneby mehrere Restaurants zum Essen gehen und auch frischen Fisch zu essen, hier unsere Empfehlung am Rande Otto’s und Ani’s Fischrestaurant sowie einen Golfplatz. Zunächst ein paar Bilder von Schiffen die in diesem Hafen liegen:
Des Weiteren wird der Hafen von Havneby von der Syltfähre angefahren. Diese Fähre fährt mehrmals täglich von Havneby nach List auf Sylt und zurück, denn die deutsche Nordseeinsel Sylt liegt direkt neben Römö. Als technikbegeisteter Besucher Römös sicherlich wert mal vorbeizuschauen wenn das Schiff an- oder ablegt:
Ein paar bewegte Bilder:
Von Havneby sind es übrigens nur ca. 2 km bis zum nächsten Autostrand, als Sonderstrand gekennzeichnet. Hier kann man aber nicht so gut bis an das Wasser fahren wie in Lakolk, denn der Weg mit dem Kinderwagen die letzten Meter bis zum Wasser ist für uns hier deutlich beschwerlicher gewesen. Dennoch ist der Strand häufig besucht denn neben dem Autostrand gibt es hier Bereiche zum Strandkiten etc. was viel angenommen wird. Bei gutem Wetter kann man dann von hier auch nach Sylt rüberschauen und auch einen der Leuchttürme fotografieren:
Soviel zu den größten Bereichen der Insel. Generell muß man sagen, dass die Insel geprägt ist durch Heidegebiete und Kiefernwäldern, Landwirtschaft findet nur wenig statt, hier ein paar Bilder zur Anschauung:
Die wichtigste Sehenswürdigkeit auf Römö für uns die Sct. Clemenskirche:
Anfangs erwähnten wir ja bereits die Tierwelt der Insel die recht abwechslungsreich ist. Wir haben Rehe, Möwen, Austernfischer, einen Fuchs, Fischreiher, Strandläufer, Stare, Hasen, Pferde (auf Römö wird viel geritten, für Hunde gibt es extra Hundewälder) sowie Gänse beobachten können, hier ein paar Bilder:
Sct. Clemens Kirche auf Römö
Fischereimuseum Esbjerg
Der Mensch am Meer, Esbjerg
Stadtvorstellung Esbjerg
Stadtvorstellung Ribe
Wikingerfest Ribe
Stadtvorstellung Tonder
Christkirche in Tonder
Zeppelin-und Garnisonsmuseum Tonder
Die alte Apotheke in Tonder
Ribe-Classic Oldtimertreffen
Schleusen an der dänischen Westküste
Schloß Gram
Logumkloster
Wie immer kann man auch auf dieses Thema antworten ohne registriert sein zu müssen in unserem Forum. Wir würden uns sehr über Kommentare, Ergänzungen etc. freuen.


