Citadelle de Port-Louis – historische Festung am Eingang zur Bucht von Lorient

Direkt am Meer und an der Einfahrt zur Bucht von Lorient steht die Citadelle de Port-Louis in der südlichen Bretagne, Frankreich.
Zur Erklärung: Eine Zitadelle ist eine besonders stark befestigte Festungsanlage, die meist eine Stadt, einen Hafen oder einen strategisch wichtigen Ort schützen sollte. Die Festungsanlage liegt auf einer felsigen Landzunge von Port-Louis im Département Morbihan und gehört zu den eindrucksvollsten historischen Bauwerken rund um Lorient. Von den Befestigungsanlagen bietet sich zudem ein weiter Blick über die sogenannte Reede (geschütztes Hafengebiet) von Lorient und in Richtung der Insel Île de Groix.
Die Ursprünge der Zitadelle reichen bis in die Zeit der französischen Religionskriege zurück. Ab 1590 ließ Spanien die Zitadelle errichten (Spanien unterstützte damals die katholische Liga in der Bretagne).
Die erste Anlage hatte allerdings keinen langen Bestand. Später wurde die Festung unter König Ludwig XIII. neu aufgebaut und vollendet. Auch der Ort erhielt in dieser Zeit seinen heutigen Namen Port-Louis. Die Zitadelle sollte vor allem die Einfahrt in die Bucht kontrollieren und damit den Zugang zu dem Gebiet schützen, in dem sich später der bedeutende Hafen von Lorient entwickelte.
Die Citadelle de Port-Louis hatte ganz unterschiedliche Aufgaben. Sie war nicht nur Verteidigungsanlage, sondern zeitweise auch Unterkunft, Zufluchtsort und Gefängnis. Zu den bekanntesten Gefangenen gehörte Louis-Napoléon Bonaparte, der spätere französische Kaiser Napoleon III., der 1836 nach seinem gescheiterten Umsturzversuch von Straßburg zeitweise nach Port-Louis gebracht wurde.
Auch während des Zweiten Weltkriegs spielte die Festung noch einmal eine militärische Rolle. Nach der Besetzung Frankreichs nutzten deutsche Truppen die Zitadelle und bauten ihre Verteidigungsanlagen weiter aus. Unter anderem entstanden Bunker und Geschützstellungen; außerdem wurde auf einer Bastion ein Signalposten eingerichtet, mit dem der Schiffsverkehr auf dem Zufahrtsweg zur deutschen U-Boot-Basis in Lorient überwacht werden konnte.
Heute sind in der Citadelle de Port-Louis zwei Museen untergebracht:
Das Musée national de la Marine widmet sich in Port-Louis insbesondere der Seefahrt und der Seenotrettung. Zu sehen sind unter anderem historische Boote, Schiffsmodelle, Gemälde, maritime Gegenstände und Navigationsinstrumente.
Daneben befindet sich in der Zitadelle das Musée de la Compagnie des Indes. Es erinnert an die französischen Ostindien-Kompanien und an die Zeit, als Lorient einer der wichtigsten französischen Häfen für den Handel mit Asien war. Die Geschichte von Port-Louis ist damit eng mit dem Aufstieg Lorients und dem französischen Überseehandel verbunden.
Ein kleiner Teil des Gebäudes wird weiterhin für maritime Überwachungs- und Verkehrsdienste an der Küste genutzt.
Adresse wo man auch gut parken kann:
Citadelle de Port-Louis
Route du Fort de l’Aigle
56290 Port-Louis
Bretagne, Frankreich
Homepage mit Öffnungszeiten etc. https://www.musee-marine.fr/nos-musees/port-louis.html
Bilder haben wir auch recht viele mitgebracht:


Blick von der Mauer, man sieht, dass es zu diesem Zeitpunkt Ebbe war:

Eins der Gebäude des Areals:

Es folgen Bilder aus den beiden Museen. Diese sind nicht riesig, aber es gibt ein paar schöne Ausstellungsstücke:



Bei diesem Modell sieht man wie die Zitadelle von oben aussieht:



Kanonen kann man auch viele anschauen:












Es gibt jede Menge Fotomotive:

Ihr seht ja den Ausguck oben auf dem Bild. Wenn man da reingeht hat man nicht nur einen tollen Ausblick, sondern es weht ein richtiger Wind drin. Da es beim Besuch um die 30 Grad warm waren, war das ein richtig toller Ort.



Man sieht wie gut man die Einfahrt Richtung Hafen überwachen konnte:


Hier sieht man die Anlage, die heute vom Militär und zur Übersicht über den Hafen genutzt wird:















Direkt am Meer und an der Einfahrt zur Bucht von Lorient steht die Citadelle de Port-Louis in der südlichen Bretagne, Frankreich.
Zur Erklärung: Eine Zitadelle ist eine besonders stark befestigte Festungsanlage, die meist eine Stadt, einen Hafen oder einen strategisch wichtigen Ort schützen sollte. Die Festungsanlage liegt auf einer felsigen Landzunge von Port-Louis im Département Morbihan und gehört zu den eindrucksvollsten historischen Bauwerken rund um Lorient. Von den Befestigungsanlagen bietet sich zudem ein weiter Blick über die sogenannte Reede (geschütztes Hafengebiet) von Lorient und in Richtung der Insel Île de Groix.
Die Ursprünge der Zitadelle reichen bis in die Zeit der französischen Religionskriege zurück. Ab 1590 ließ Spanien die Zitadelle errichten (Spanien unterstützte damals die katholische Liga in der Bretagne).
Die erste Anlage hatte allerdings keinen langen Bestand. Später wurde die Festung unter König Ludwig XIII. neu aufgebaut und vollendet. Auch der Ort erhielt in dieser Zeit seinen heutigen Namen Port-Louis. Die Zitadelle sollte vor allem die Einfahrt in die Bucht kontrollieren und damit den Zugang zu dem Gebiet schützen, in dem sich später der bedeutende Hafen von Lorient entwickelte.
Die Citadelle de Port-Louis hatte ganz unterschiedliche Aufgaben. Sie war nicht nur Verteidigungsanlage, sondern zeitweise auch Unterkunft, Zufluchtsort und Gefängnis. Zu den bekanntesten Gefangenen gehörte Louis-Napoléon Bonaparte, der spätere französische Kaiser Napoleon III., der 1836 nach seinem gescheiterten Umsturzversuch von Straßburg zeitweise nach Port-Louis gebracht wurde.
Auch während des Zweiten Weltkriegs spielte die Festung noch einmal eine militärische Rolle. Nach der Besetzung Frankreichs nutzten deutsche Truppen die Zitadelle und bauten ihre Verteidigungsanlagen weiter aus. Unter anderem entstanden Bunker und Geschützstellungen; außerdem wurde auf einer Bastion ein Signalposten eingerichtet, mit dem der Schiffsverkehr auf dem Zufahrtsweg zur deutschen U-Boot-Basis in Lorient überwacht werden konnte.
Heute sind in der Citadelle de Port-Louis zwei Museen untergebracht:
Das Musée national de la Marine widmet sich in Port-Louis insbesondere der Seefahrt und der Seenotrettung. Zu sehen sind unter anderem historische Boote, Schiffsmodelle, Gemälde, maritime Gegenstände und Navigationsinstrumente.
Daneben befindet sich in der Zitadelle das Musée de la Compagnie des Indes. Es erinnert an die französischen Ostindien-Kompanien und an die Zeit, als Lorient einer der wichtigsten französischen Häfen für den Handel mit Asien war. Die Geschichte von Port-Louis ist damit eng mit dem Aufstieg Lorients und dem französischen Überseehandel verbunden.
Ein kleiner Teil des Gebäudes wird weiterhin für maritime Überwachungs- und Verkehrsdienste an der Küste genutzt.
Adresse wo man auch gut parken kann:
Citadelle de Port-Louis
Route du Fort de l’Aigle
56290 Port-Louis
Bretagne, Frankreich
Homepage mit Öffnungszeiten etc. https://www.musee-marine.fr/nos-musees/port-louis.html
Bilder haben wir auch recht viele mitgebracht:


Blick von der Mauer, man sieht, dass es zu diesem Zeitpunkt Ebbe war:

Eins der Gebäude des Areals:

Es folgen Bilder aus den beiden Museen. Diese sind nicht riesig, aber es gibt ein paar schöne Ausstellungsstücke:



Bei diesem Modell sieht man wie die Zitadelle von oben aussieht:



Kanonen kann man auch viele anschauen:












Es gibt jede Menge Fotomotive:

Ihr seht ja den Ausguck oben auf dem Bild. Wenn man da reingeht hat man nicht nur einen tollen Ausblick, sondern es weht ein richtiger Wind drin. Da es beim Besuch um die 30 Grad warm waren, war das ein richtig toller Ort.



Man sieht wie gut man die Einfahrt Richtung Hafen überwachen konnte:


Hier sieht man die Anlage, die heute vom Militär und zur Übersicht über den Hafen genutzt wird:













