Lost Gardens of Heligan

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*Winny*

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Unweit des Eden Projekts im Umkreis von St.Austell in Cornwall (Südengland) liegen die Lost Gardens of Heligan. Hier befindet sich eine sagenhaft schöne Garten- und Parkanlage. 
Man sollte sich bei einem Besuch viel Zeit mitbringen und möglichst gut zu Fuß sein, dann wird es ein schönes Naturerlebnis. 

Wie bei allen National Trust-Objekten passiert man nach dem Parkplatz erst mal den Souvenirshop mit Café. Natürlich muss Eintritt entrichtet werden, der in den letzten Jahren überall gewaltig erhöht wurde. Wer online bucht, kann sparen. Oft werden Combi-Tickets verkauft. Wir hatten für die Combi "Eden Projekt/ Lost Gardens" 10% Rabatt bekommen.

Ich habe hier nur ein paar Bilder ausgesucht, die ich während unseres 3 stündigen Spaziergangs gemacht habe. In den 3 Stunden haben wir vielleicht nur 1/3 der Anlage gesehen.

Schon gleich hinter dem Eingang zum Wald wird man von einem eigenartigen Spion beobachtet.
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Diese Dame ist wohl schon vor langer Zeit eingeschlafen...
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... und man soll sie nicht stören, indem man über den Zaun klettert.
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Hier kommt man zu einem dicht bewachsenen Urwald, der über Wege und Stege gut begehbar ist...
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... und überall Sitzgelegenheiten bietet, die wir gerne angenommen haben.
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der typisch englische Küchen- und Hausgarten der Herrenhäuser. Umgeben von hohen Mauern wachsen Blumen, Kräuter und Gemüse zwischen schützenden Hecken.
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Wer es nicht gesehen hat, wird es nicht glauben. Diese Gewächse sind Rhododendren, die gerade verblüht waren.
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Dieser Platz ist die Speakers Corner. Ob er die gleiche Funktion wie im Londoner Hydepark hat, hab ich nicht erfahren.
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Viele Grüße
Winny
 
Diese Perspektive am Seerosenteich hat mir besonders gefallen

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Viele Grüße
Winny
 
Zum Gelände der Lost Gardens gehört auch eine Farm. In großen Gehegen züchtet man u.a. Hühner, Enten, Schweine und Pferde.
Imponiert hat mir diese trächtige Sau, die mehr als 300 kg auf die Waage bringen soll.
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Diese beiden Kollegen ließen sich durch nichts aus der Ruhe bringen
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... und bei diesem Hengst hat Erika lieber Abstand gehalten
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Viele Grüße
Winny
 
Noch ein kurzes Wort zu den Lost Gardens of Heligan. Im Internet gibt es eine ausführliche Beschreibung zur Geschichte und der jetzigen Nutzung sogar in deutscher Sprache.

Für Kinder gibt es einen großen Abenteuerspielplatz, der aber bei unserem Besuch wegen der Vorbereitung einer Veranstaltung abgesperrt war. Nunja, wir brauchten ihn nicht, unsere Kinder sind alle erwachsen.
Auch einige Bereiche der Herrenhausgärten waren uns leider nicht zugänglich. Eine deutsche Filmproduktion drehte gerade, und als wir uns auf Deutsch unterhaltend reinschummeln wollten, wurden wir von der Security sowas von schief angeschaut, dass wir gleich wieder raus sind.

Ergänzend muss man noch erwähnen, dass dort keine Informationen in Deutsch zu erhalten sind, man muss schon englisches Basiswissen mitbringen.

Auch ist die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwierig. Wer sich also auf den Weg dorthin machen möchte, sollte mit dem Linksverkehr in England vertraut sein und darauf gefasst sein, dass das Navi den kürzesten Weg über einspurige enge Straßen vorschlägt. Etwas Mut beim Fahren durch Cornwall sollte man schon haben. Wir sind durch Straßen gefahren, die beidseitig 1 1/2 Meter hohe bewachsene Natursteinmauern hatten und die nächste Ausweichbucht nicht zu sehen war. Einmal ist der uns entgegenkommende Postmann ca. 200 m zurückgefahren, um uns passieren zu lassen. Man ist dort sehr freundlich und rücksichtsvoll und sollte es auch sein. Dann ist das ein riesiges Erlebnis.

Viele Grüße
Winny
 
Hier mal noch zwei Bilder von der laut Navi kürzesten Fahrtroute, an ausweichen bei Gegenverkehr ist da nicht zu denken.

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im Hintergrund ist das rote Auto des Postboten, der uns Platz gemacht hat.
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Viele Grüße
Winfried

Homepage
 
Gerade wollte ich einen Bericht zu den lost gardens schreiben – den link hatte ich ja vor Wochen schon gesetzt – da sehe ich dass es schon einen gibt. Bemerkenswert finde ich, dass auch an diesem Ort, unabhängig von uns und ohne es zu wissen, auch Winny mit Familie war. Also schon zwei Paare aus der Gemeinschaft hier!

Wir waren 2017 dort, im Rahmen unserer etwas mehr als 3-wöchigen England Rundfahrt, bei der uns ein schwerkranker Freund begleitet hat. Es war wohl eher umgekehrt, denn wir haben für und mit ihm diese Reise unternommen, ich als sein assistance dog. So kam er noch einmal in den Genuss eines eindrucksvollen Campingurlaubs, der er alleine so nicht hätte machen können.

Martin wollte unbedingt zum Eden Project, und war danach doch etwas enttäuscht wie es angelegt war. Mal ganz abgesehen vom Tropenhaus, wo er uns fast umgekippt wäre.

Am Tag darauf war die Freude gross,  als wir in den lost gardens ankamen. Das sehr weitläufige Gelände konnte er auch mit seinem Rollator durchstreifen, lediglich den ganz naturbelassenen Teil wo auch die Brücke war musste er weglassen. Doch auch so war es ein tagesfüllendes Programm, wo er viele Eindrücke mit nach Hause nahm.

Falls ich die Tage mal Zeit habe, gibt es noch ein paar Bilder extra.

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Barpfötige – ups – barfüssige Grüße von Gabi, dem Menschen der hinter Bruder Jonas steckt. Gewidmet meinem treuesten Vierbeiner, seit Anfang 2016 im Regenbogenland
guckt auch auch mal hier: www.bruderjonas.de - www.laspia.de - www.silberfux.de
 
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