B
bruder jonas
Guest
mal wieder was aus meiner Wahheimat - danke an Leo der mich auf einer der ersten Barfusswanderungen, die wr zu zweit (ohne die Kumpels) unternahmen 2015 dorthin geführt hat.
Vielen Harztouristen vielleicht bekannt ist die Teufelsmauer, eine Felsformation die sich von Blankenburg etwa bis nach Timmenrode erstreckt. Dort war ich bereits erstmals 2011, als ich von Blankenburg nach Thale wanderte. Über die Teufelsmauer im einzelnen schreibe ich mal extra, es l,ohnt einen eigenen Beitrag.
Weit weniger bekannt, und auch nicht so überlaufen sind die Gegensteine im Naturschutzgebiet Gegensteine-Schierberg. Idealer Ausgangspunkt für eine Wanderung ist die Roseburg bei Ballenstedt, ihr könnt dort euer Auto parken. Noch besser natürlich dort aus dem Bus aussteigen
Von hier aus geht es zunächst nach Osten, wir biegen dann an der Umspannstation nach links ab. Weiter wandern wir auf einem geschotterten Feldweg bis zum Geopunkt 2, und biegen dann rechts ab.
Eilige Wanderer, die schnell zum Ziel kommen wollen bleiben auf diesem Weg, bis zum Parkplatz mit Picknicktisch.
Für einen Minispaziergang, oder für Leute mit eingeschränkter Mobilität empfehle ich die Variante, mit dem Auto bis hierher zu fahren und einfach nur so zu gucken.
Da sind sie ja: der kleine Gegenstein, und der Gegensteinwächter. Es lohnt, auch einmal hoch zu kraxeln und das Land von oben zu betrachten. Ihr müsst zwar nicht rank und schlank sein, doch an einigen Stellen ist es verdammt eng, und schwindelfrei solltet ihr trotz Geländer auch sein.
Der Rundweg um die Felsformation ist teils ein bisschen mühsam, an einigen Stellen hat sich die Vegetation ihren Platz zurück erobert. Etwas, was nicht unbedingt sein muss, ausser ihr steht darauf dass euch die Brombeerstacheln die Haut auffetzen.
Dafür macht es umsomehr Laune, (barfuss) über die von dem Wildtieren genutzten Trampelpfade in den Wiesen zu schlendern, und dabei die vielen kleinen Krabbeltiere zu beobachten.Die kleinen Wildbienen tun euch nichts, ausser ihr tretet mutwillig drauf. Doch von euch macht das bestimmt keiner.
Auf dem Rückweg zur Roseburg machen wir einen kleinen Abstecher in die Märzenbecher Aue, einem weitgehend unbekanntem Biotop. Hierfür verlassen wir den Schotterweg und biegen nach links auf den Trampelpfad ein. Bitte auf dem Weg bleiben, die Natur dankt es euch. Wie der Name vermuten lässt, werdet ihr da schon sehr zeitig im Jahr die ersten Frühlingsboten finden.
Selber war ich im Spätsommer da, als schon die ersten Schlehen an den Sträuchern hingen, Noch sehr herb im Geschmack, doch ein Anreiz doch auch mal nach den ersten Frösten hierher zu kommen. Wer mag, kann noch weiter gehen bis zum Zehling Wäldchen, und der Quelle. Auf gleichem Weg zunächst durchs Biotop, und danach auf dem Schotterweg kommen wir wieder zur Roseburg. Insgesamt – mit Abstecher sind es knapp 6 Kilometer zu gehen.
Wer noch nicht genug hat, der kann nun durch die großzügig angelegten Gärten der Roseburg www.roseburg-harz.de/index.php spazieren. Die Eintrittspreise für den Park sind moderat, 3 Euro bzw. 1,50 ermässigt. Kinder bis 14 Jahren sind frei, für Gruppen (bitte auch im Freien auf Abstand achten) gibt es Rabatt.
Wer sich mehr für die reizvolle Landschaft des Harzes interessiert, dem empfehle ich den „Reiseführer Harz“ aus dem Michael-Müller Verlag, ISBN 978-3-95654-134-6, 3. Auflage 2019.
Ballenstedt, die Gegensteine und die Roseburg sind ab Seite 159 beschrieben.
Alle Fotos der Wanderung findet ihr in meiner Galerie
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Barpfötige – ups – barfüssige Grüße von Gabi, dem Menschen der hinter Bruder Jonas steckt. Gewidmet meinem treuesten Vierbeiner, seit Anfang 2016 im Regenbogenland
guckt auch auch mal hier: www.bruderjonas.de - www.laspia.de - www.bruder-jonas.de
Vielen Harztouristen vielleicht bekannt ist die Teufelsmauer, eine Felsformation die sich von Blankenburg etwa bis nach Timmenrode erstreckt. Dort war ich bereits erstmals 2011, als ich von Blankenburg nach Thale wanderte. Über die Teufelsmauer im einzelnen schreibe ich mal extra, es l,ohnt einen eigenen Beitrag.
Weit weniger bekannt, und auch nicht so überlaufen sind die Gegensteine im Naturschutzgebiet Gegensteine-Schierberg. Idealer Ausgangspunkt für eine Wanderung ist die Roseburg bei Ballenstedt, ihr könnt dort euer Auto parken. Noch besser natürlich dort aus dem Bus aussteigen
Von hier aus geht es zunächst nach Osten, wir biegen dann an der Umspannstation nach links ab. Weiter wandern wir auf einem geschotterten Feldweg bis zum Geopunkt 2, und biegen dann rechts ab.
Eilige Wanderer, die schnell zum Ziel kommen wollen bleiben auf diesem Weg, bis zum Parkplatz mit Picknicktisch.
Für einen Minispaziergang, oder für Leute mit eingeschränkter Mobilität empfehle ich die Variante, mit dem Auto bis hierher zu fahren und einfach nur so zu gucken.
Da sind sie ja: der kleine Gegenstein, und der Gegensteinwächter. Es lohnt, auch einmal hoch zu kraxeln und das Land von oben zu betrachten. Ihr müsst zwar nicht rank und schlank sein, doch an einigen Stellen ist es verdammt eng, und schwindelfrei solltet ihr trotz Geländer auch sein.
Der Rundweg um die Felsformation ist teils ein bisschen mühsam, an einigen Stellen hat sich die Vegetation ihren Platz zurück erobert. Etwas, was nicht unbedingt sein muss, ausser ihr steht darauf dass euch die Brombeerstacheln die Haut auffetzen.
Dafür macht es umsomehr Laune, (barfuss) über die von dem Wildtieren genutzten Trampelpfade in den Wiesen zu schlendern, und dabei die vielen kleinen Krabbeltiere zu beobachten.Die kleinen Wildbienen tun euch nichts, ausser ihr tretet mutwillig drauf. Doch von euch macht das bestimmt keiner.
Auf dem Rückweg zur Roseburg machen wir einen kleinen Abstecher in die Märzenbecher Aue, einem weitgehend unbekanntem Biotop. Hierfür verlassen wir den Schotterweg und biegen nach links auf den Trampelpfad ein. Bitte auf dem Weg bleiben, die Natur dankt es euch. Wie der Name vermuten lässt, werdet ihr da schon sehr zeitig im Jahr die ersten Frühlingsboten finden.
Selber war ich im Spätsommer da, als schon die ersten Schlehen an den Sträuchern hingen, Noch sehr herb im Geschmack, doch ein Anreiz doch auch mal nach den ersten Frösten hierher zu kommen. Wer mag, kann noch weiter gehen bis zum Zehling Wäldchen, und der Quelle. Auf gleichem Weg zunächst durchs Biotop, und danach auf dem Schotterweg kommen wir wieder zur Roseburg. Insgesamt – mit Abstecher sind es knapp 6 Kilometer zu gehen.
Wer noch nicht genug hat, der kann nun durch die großzügig angelegten Gärten der Roseburg www.roseburg-harz.de/index.php spazieren. Die Eintrittspreise für den Park sind moderat, 3 Euro bzw. 1,50 ermässigt. Kinder bis 14 Jahren sind frei, für Gruppen (bitte auch im Freien auf Abstand achten) gibt es Rabatt.
Wer sich mehr für die reizvolle Landschaft des Harzes interessiert, dem empfehle ich den „Reiseführer Harz“ aus dem Michael-Müller Verlag, ISBN 978-3-95654-134-6, 3. Auflage 2019.
Ballenstedt, die Gegensteine und die Roseburg sind ab Seite 159 beschrieben.
Alle Fotos der Wanderung findet ihr in meiner Galerie
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Barpfötige – ups – barfüssige Grüße von Gabi, dem Menschen der hinter Bruder Jonas steckt. Gewidmet meinem treuesten Vierbeiner, seit Anfang 2016 im Regenbogenland
guckt auch auch mal hier: www.bruderjonas.de - www.laspia.de - www.bruder-jonas.de